Prozesssimulation
Geschäftsprozesse bilden ein kompliziertes System aus Leistungen, Ressourcen, internen Organisationseinheiten, DV-Systemen und einer Vielfalt an Informationen. Die dynamischen Abläufe und Wirkungsbeziehungen in einem solchen Netzwerk sind oftmals nur schwer durchschaubar. Die Bewertung von Veränderungen in komplexen Systemen erfordert jedoch die Kenntnis eben dieser verschiedenen Wechselwirkungen. Prozesssimulationen erweitern ursprünglich statische Prozessmodelle um die Komponente "Zeit" - es entsteht ein dynamisches Bild der Prozesse.
Aussagen zur Auslastung von Organisationseinheiten und Systemen über die Zeit gewinnen an Genauigkeit: Spitzenwerte sowie Häufigkeiten bestimmter Ereignisse sind klar erkennbar. Mit Simulationsmodellen können Durchlaufzeiten verketteter Prozesse und die zugehörigen Prozesskosten bestimmt werden; die Wirkung von Störungen im Prozessablauf wird unmittelbar deutlich.
Die Prozesssimulation ist ein wertvolles Instrument zur Bewertung von Massnahmen der Prozessoptimierung. Wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit der Überprüfung vor der eigentlichen Umsetzung.

