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Komplexitätstreiber

Komplexität in den Produkten

In allen Branchen ist seit Jahren eine steigende Vielzahl von Varianten zu beobachten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig:
veränderte Kundenbedürfnisse, Differenzierung im Wettbewerb, unterschiedliche technische Anforderungen in lokalen Märkten sind nur einige der möglichen Ursachen.
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Komplexität in den Prozessen

Zugleich ist mit der Einführung verschiedener EDV-Systeme und steigenden äußeren Anforderungen an Unternehmen (ISO 9000, Produkthaftung, Rückverfolgbarkeit) die Zahl der Einzelfallregelungen im Prozessumfeld und damit der Grad der organisatorischen Komplexität stark angewachsen.

Komplexität in den Zielen

Als dritter und nicht unwesentlicher Punkt ist zudem das innerhalb der Unternehmensführung zu berücksichtigende Spektrum verschiedener Ziele deutlich vielfältiger geworden:
Berücksichtung des Shareholder Value, gestiegene Bedeutung der Mitarbeiterperspektive und Chancen der Markterweiterung im Osten sind hier nur einige stellvertretende Ziele.
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 Im Rahmen der Unternehmensführung wird diese Komplexität im Spannungsfeld Produkte, Prozesse und Ziele häufig nur an Symptomen deutlich. Jährlich steigende Strukturkosten bei sinkenden Deckungsbeiträgen pro Produkt, verlängerte Entscheidungszyklen und die Abnahme der Reaktionsfähigkeit im Markt sind typische Beispiele hierfür.

Die gängigen Reaktionen auf diese Symptome der Komplexität sind wiederkehrende Kostensenkungsprogramme und kurzfristige Bereinigungen des Produktportfolios.
Häufig finden sich Unternehmen allerdings bereits nach kurzer Zeit erneut am Ausgangspunkt ihrer Anstrengungen wieder.

An dieser Stelle trägt der Ansatz des prozessorientierten Komplexitätsmanagements dazu bei, zunächst die Ursachen für Komplexität zu identifizieren und dann eine gleichgewichtige Strategie zur Verringerung der Komplexität in Produkten, Prozessen und Zielen zu entwickeln.

Herausforderung und Chance