Bestände senken und Prozesse optimieren
Warum leisten sich Unternehmen so hohe Bestände?
Der Druck von außen steigt rasant: minimale Lieferzeiten und maximale Flexibilität um auf Kundenanforderungen zu reagieren, bei gleichzeitig höchstmöglicher Liefertermintreue. Da erscheinen Bestände von Rohstoffen, Halb- und Fertigwaren als Überbrückung von Angebot und Nachfrage als rettende Reserve. Diese wird aber zunehmend zur unterschätzten Belastung für die Unternehmen! Hier werden Werte gebunden und Kostensenkungspotentiale vergeben – oft in ungeahntem Ausmaß: durchschnittlich 13% des Umsatzes ist in Beständen gebunden
– trotz Just-in-time!
Bestände senken und Produktivität steigern
Hohe Bestände überdecken Schwachstellen in den Prozessen, die ursächlich sind für Störungen, Engpässe, Ausschuss und Lieferverzögerungen. Wir unterstützen Sie bei der prozessübergreifenden Bestandsplanung und Bestandssenkung – nur so vermeiden Sie die negativen Effekte lokaler Optimierungen. Dies führt zu einer erheblichen Produktivitätssteigerung (ca. 20-30%) und wirkt sich positiv auf alle wichtigen Kennzahlen aus. So steigert z.B. die Halbierung der Bestände die liquiden Mittel im Schnitt um 20% des Umlaufvermögens!
Strategisches Bestandsmanagement
Bestände sind gespeicherte Kapazitäten in der Wertschöpfungskette und sollten weitestgehend reduziert werden. Neben einem prozessorientierten Bestandsmanagement sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Bestandssenkung:
- ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette
- kurze Durchlaufzeiten über die gesamte Wertschöpfungskette
- Fertigungssegmentierung und Materialflussoptimierung
- Reduzierung der Komplexität prozessübergreifend
- Beseitigung von Schnittstellen und Zwischenlagern
Benchmarking als systematischer Vergleich mit Best-in-Class-Unternehmen gibt Ansatzpunkte und realistische Zielvorgaben für die Bestandsreduzierung.
Prozessanalyse und Simulation
Jedes Projekt zur Bestandssenkung beginnt mit einer umfassenden und detaillierten Analyse und Bewertung der Bestände von Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigwaren sowie aller beteiligten Prozesse. Alle Material- und Informationsflüsse innerhalb der Prozesskette werden dann in einer Wertstromanalyse transparent und übersichtlich visualisiert.
So identifizieren wir Störfaktoren und Schwachstellen. Diese werden mit Hilfe der Simulation näher untersucht – mit dem Ziel, die Auswirkungen von verschiedenen Optimierungsansätzen darzustellen und zu verifizieren.
Bestandssenkung realisieren
Letztlich ist jedes Projekt nur so erfolgreich wie seine Umsetzung! Deshalb machen wir die erarbeiteten Soll-Prozesse für alle Beteiligten realisierbar. Neben einem detaillierten Realisierungsplan mit Meilensteinen zur Ergebniskontrolle, bedeutet das für die Mitarbeiter: Schulungen, Definition von Verantwortlichkeiten und Aufgaben um nachhaltige Akzeptanz der neuen Prozesse und gelebte Veränderung sicher zu stellen.

